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Gehörlosengemeinde Dresden Kalenderblatt Januar 2010

90 Jahre Gehörlosengemeinde

Vorgeschichte

Im Oktober 1828 begann Direktor Zahn gemeinsam mit dem Seminaristen Johann-Friedrich Jencke, den gehörlosen Schüler Moritz Großmann zu unterrichten.
1832 wurde die erste Schule ("Taubstummen-Anstalt") im Haus der "Alten Windmühle" in der Freiberger Straße 25 errichtet. Hier unterrichtete Johann-Friedrich Jencke 14 gehörlose Schüler.

 

Taubstummen-Anstalten, Chemnitzer Straße

 

 

 

 

1837/38 wurde die neue Taubstummen-Anstalt in der Chemnitzer Straße 2 gebaut.

 

 

 

 

 

Gehörlose Jugendliche erhielten auch eine Berufsusbildung, z.B. als Tischler oder Schuhmacher.

Von Anfang an gehörten zur schulischen Bildung gehörloser Kinder nicht nur Lesen, Schreiben, Rechnen, Lautsprache und andere Fächer, sondern auch Bildung der Persönlichkeit und des christlichen Glaubens.

 

Kapelle in der Taubstummen-Anstalt

In der Kapelle der Taubstummen-Anstalt feierten Lehrer mit den Schülerinnen und Schülern Andachten und kleine Gottesdienste.

 

Zu besonderen Festen, wie z.B. der Konfirmation, kam ein Pfarrer in die Kapelle.

 

 

Bild links: Historische Postkarte um 1910, Taubstummen-Anstalt Dresden

Bild rechts: 1912, Konfirmation in der Taubstummen-Anstalt, Chemnitzer Straße 2

 

Beide Bilder: Archiv Förderzentrum für Hörgeschädigte „Johann-Friedrich Jencke“ Dresden, Maxim-Gorki-Straße 4



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