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Gehörlosengemeinde Dresden Kalenderblatt August 2010

90 Jahre Gehörlosengemeinde

 

Im Jahr 1915 wurde eine Notkirche auf dem „Grünen Zipfel“ an der heutigen Albrecht-Hensel-Straße geweiht und bekam den Namen „Weinbergskirche“.

Am 23. Oktober 1946 brannte diese vollständig ab.

Am 31. Oktober 1950 wurde der neue Glockenturm geweiht. Er ist das erste in der DDR wiedererbaute kirchliche Gebäude und steht bis heute neben der Kirche.

Weinbergskirche, 1958

 

 

 

 

Am Sonntag Trinitatis 1958 konnte die neu gebaute Weinbergskirche geweiht werden.

 

 

 

 

 

 

Weinbergskirche

 

 

 

 

 

www.laurentius-dresden.de

 

 

 

 

 

 


Kirchlicher Unterricht in der Schule verboten

Ab 1960 durfte kein kirchlicher Unterricht mehr in der Gehörlosenschule Maxim-Gorki-Straße stattfinden. Die Gemeindehelferin und Katechetin Fräulein Pfitzner wurde im Januar 1960 aus der Schule verwiesen. Auch Pfarrer hatten keinen Zutritt mehr.

Die Christenlehre und der Konfirmandenunterricht wurden nun in der nahe gelegenen Weinbergskirche gehalten. Die Kinder wurden von der Katechetin oder dem Pfarrer an der Pforte der Schule abgeholt und nach dem kirchlichen Unterricht wieder zurück gebracht. „Oft fehlten die Kinder, weil Schule oder Internat, Pionierorgani-

sation oder Jugendweihe-Vorbereitung sie am kirchlichen Unterricht hinderten. Oder sie gingen nach dem anstrengenden Schulunterricht lieber Fußballspielen oder baden. Erst ab 1974 konnten in den Winterferien Kinderrüstzeiten und später auch Konfirmandenrüstzeiten gehalten werden. Und weil die Kinder dort mit Kindern anderer Schulen zusammenkamen, war das für sie ein Anreiz, auch zum Unterricht zu kommen.“ (Pfarrer Ulrich Eichler, in: 80 Jahre Gehörlosengemeinde Dresden 1920–2000)

Auch Festgottesdienste mit Konfirmation feierte die Gehörlosengemeinde in der Weinbergskirche.

 

Foto links: 2008, Pfarrer Michael Schlage

Foto rechts: 1958, Archiv Weinbergskirch



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2010 - Erinnerungen

 

90 Jahre Gehörlosen- gemeinde Dresden

 

Ein besonderer Kalender führte uns durch das vergangene Jahr.

 

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Der Kalender kosten 4,90 € und kann im Büro während der Sprechzeiten gekauft oder bei Pfarrer Raik Fourestier bestellt werden.

 

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